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Wie alles begann....
Alles begann im Herbst 2008 mit den Teilen einer alten Anlage aus den Jahren von 1956-1970. Erst sollte nur das vorhandene Material auf einer Platte wiederaufgebaut werden. Schnell kamen aber einige Ideen die mit verwirklicht werden sollten......Die Platte wurde größer und größer und die weitere Planung begann......... Oberste Priorität der ganzen Planung war, alles um diese alten Teile herum aufzubauen und möglichst viel analog zu steuern. Auf digitale Steuerung wurde bewußt verzichtet, weil meiner Meinung nach der Spielspaß größer ist, wenn nicht ein Computer die Anlage steuert, sondern ich selbst. Der Hauptgrund ist aber vermutlich, dass ich analoge Steuerungen halt besonders mag. Und etwas Nostalgie natürlich. Wenn man schon eine Anlage in dieser Größe mit M-Gleisen baut und viele Teile aus den 50er bis 70er Jahren verbaut gehört das Analoge einfach dazu, meine ich.Im Vordergrund der gesamten Anlagenplanung steht ja auch von Anfang an, die Freude und den Spielspaß den man als Kind an genau diesen alten Teilen hatte wieder neu aufleben zu lassen. Die Frage, ob M-Gleise nun "realistisch" aussehen oder ob die komplette Anlagengestaltung bis ins kleinste Detail "realistisch" aussehen muß, konnte sich somit gar nicht erst stellen. Ganz nach dem Motto halt: "Back to the Roots". Alles andere soll denjenigen Fanatikern überlassen bleiben die bei einer Modellbahn nur die reale Welt vor Augen haben.
Ein echter Oldtimerliebhaber der selbst sein Fahrzeug restauriert würde beispielsweise solange nach einem gut erhaltenen Originalkotflügel suchen, bis er einen findet. Einen "neuen" nachgemachten einzubauen wäre ein absolutes "no-go".Den Wagen mit modernster Hightech vollzustopfen käme auch niemals in Frage. Oder ein Computerfreak der "alten" Generation, würde heute niemals einen C64 an einem 142cm Btreitbild-LCD-TV betreiben. Man merkt also, hier geht es hauptsächlich um das Verständnis für die wirkliche Schönheit und den Erhalt alter Dinge.
Denkbar ist im Moment allerdings eine digitale Erweiterung mit einer Mini-Kamera im Führerhaus einer Lok, um die Bahn aus realer Sicht befahren zu können..... Was zuerst klein anfangen sollte auf einer Platte von 3m², entwickelte sich schnell zu etwas größerem. Die Grundplatte vergrößerte sich ziemlich schnell auf die Größe von ca. 12,5m². Die Planung erfolgte am PC zunächst mit einem nicht zufriedenstellendem Freeware Programm und aktuell mit Win Track 9.0 , welches keine Wünsche offen läßt.
In relativ kurzer Zeit wurden die ca. 200 vorhandenen M-Gleise ergänzt durch ca. 500 dazugekaufte Gleise. Im Mai 2009 fiel dann die Entscheidung, die Platte um weitere 2,5 m² auf nun 15m² zu erweitern. Die Erweiterung soll dem geplanten Bahnhof dienen. Hierfür wurden ca. 100 weitere Gleise, 10 Weichen, 1 Drehkreuz, 2 Trafos, Erweiterung des Schaltpultes und einige Lokschuppen benötigt. Eine zusätzliche Höhenebene wird umgesetzt, was nochmal eine "kleine" Änderung der bestehenden Gleise folgen läßt. Jetzt ist aufgrund der beschränkten Raumgröße nur noch ein Ausweichen in den Nebenraum möglich.